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- Kinder- & Jugendtheater -
 
 Ein Schwerpunkt soll auf das Kinder- und Jugendtheater gelegt werden: Neben theaterpädagogischen Angeboten sollen Familieninszenierungen, wie Weihnachtsmärchen und Sommer-Open-Air, ein Hauptaugenmerk werden. Ferner wollen wir Jugendliche selbst zum Spielen animieren und anleiten, um ihnen auf diesem Wege eine Plattform zu bieten, sich mit ihren eigenen Lebens(t)räumen auseinander zu setzen. Für das gesamte Vorhaben gibt es ein ausgearbeitetes Konzept mit Spielplan und Stückbeschreibungen.
 

... UND MORGEN DIE GANZE WELT - ein Stück zum Thema Rechtsradikalismus von Jürgen Eick

ab 14 Jahren

Die wohlbehütet aufgewachsene Barbie verliebt sich in Ole, einen rechtsradikalen Jugendlichen, wie man ihn kennt: parolenschreiend, Ausländer prügelnd, in einem sozial schwachen Viertel aufgewachsen, ohne Chance auf eine bürgerliche Zukunft. Doch allmählich kommt es innerhalb der Beziehung zum Rollentausch. Ole, der während einer "Aktion" wegen seiner Feigheit von den eigenen "Kameraden" verletzt wird, wendet sich von den rechtsradikalen Idealen ab. Es ist Barbie, die mit der Zeit immer mehr Gefallen an der Szene und der von ihr ausgehenden Macht gewinnt, bis sie am Ende beschließt, selbst aktiv zu werden.

"Es bleiben eben Fragen, wenn junge Leute unisono mit den Ewiggestrigen tönen. Und sind nicht - fragt Eick mit seiner überraschenden Wende am Schluss - die Rechtsparolen im bürgerlichen Gewand weit gefährlicher als die schrillen Hass-Slogans der Skins? Ein großartiges, spannendes und frisches Stück ist Eick gelungen und eine sehenswerte Inszenierung."
(Neuss Grevenbroicher Zeitung, 22.05.01)

"Das Stück malt nicht schwarz-weiß. Es zeigt, dass auch ein Skinhead seine menschliche Seite hat und ein Mädchen wie Barbie zum Biest werden kann. [...] Trotz plötzlichem Einstieg in die Geschichte wird bei Ole durch 'Rückblenden' schnell klar, warum ihm die Nazi-Parolen ins Konzept passten. Barbies Sinneswandel hingegen zeigt, [...] dass nicht 'bestimmte' Jugendliche anfällig für solch klar strukturierte Parolen sind, sondern sie fernab des sozialen Hintergrunds ihren Sog ausüben."
(Weser Report, 18.08.02)

 

DAS SAMS - EINE WOCHE VOLLER SAMSTAGE - Familientheater für Kinder ab 5 Jahren

Première: 09.12.2017

Aufführungsdauer: ca. 70 Minuten, mit einer Pause (für Schulveranstaltungen optional auch ohne Pause )

Pünktlich zu Paul Maars 80stem Geburtstag bringt das Regionentheater in einer Neubearbeitung mit drei Schauspielern einen der Kinderbuchklassiker schlechthin neu auf die Bühne.

Das Sams ist ein quirliges, respektloses, aber sehr liebenswertes Wesen. Eines Tages wählt es sich den ängstlichen, biederen Herrn Taschenbier zum Papa und krempelt sein Leben völlig um. Ständig sorgt es für Aufregung und bringt Herrn Taschenbier in immer neue Verlegenheiten: Bei der strengen Vermieterin, im Kaufhaus, im Büro. Das Sams kann aber auch Wünsche erfüllen und vor allem Mutmachen. Eine zärtliche, lustige Freundschaft entsteht zwischen den beiden.

Ein Mordsspaß für Kinder, aber viel Vergnügen auch für die Älteren. Ein Aufruf vielleicht sogar an die Erwachsenen, sich nicht immer gar so ernst und wichtig zu nehmen.

 

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DER ZAUBERSPIEGEL - von Carl Morten Amundsen

Zielgruppe: ab 6 Jahren

„Das Weihnachtsmärchen“ hat aus vielerlei Gründen einen wichtigen und unverzichtbar hohen Stellenwert unserer Theaterarbeit:

Nicht nur weil viele Kinder hier das erste Mal mit Theater in Berührung kommen, sondern auch, weil es eine sozialpädagogische Komponente erfüllt: es nährt die adventliche Sehnsucht nach Freude und Harmonie. Vorausgesetzt man nimmt den Stoff und die Kinder ernst, nimmt sie mit auf eine Reise in eine andere Welt voller Abenteuer und Zauber - und so wollen wir dieses Jahr alle großen und kleinen Freunde des Wintermärchens in die Welt der Trolle entführen:

Die drei Brüder Per, Pål und Espen machen sich auf den Weg, das Herz der Prinzessin zu gewinnen. Diese ist so klug, frech und schlagfertig, dass noch kein Mann es geschafft hat, ihr die Sprache zu verschlagen. Per und Pål sind sich ihrer Sache jedoch ganz sicher, obwohl die Mutter ihnen aufgetragen hat, auf den Tagträumer Espen aufzupassen. Mit seiner verrückten Sammelleidenschaft und seinen Gesprächen mit Bäumen und Tieren hält dieser seine beiden großen Brüder nur auf. Am Königshof kommt jedoch alles anders, als ausgerechnet Espen mit seiner kuriosen Sammlung der Königstochter die Sprache verschlägt. Der König hat nun aber plötzlich Einwände gegen den zerzausten Taugenichts und fordert ihn auf, den legendären Zauberspiegel des Trollkönigs zum Palast zu bringen. Der verliebte Espen macht sich also auf die abenteuerliche Reise in die Welt der Trolle.

 

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DIE ABENTEUER DES TOM SAWYER - Spaß, Spannung, Abenteuer - und die Verwirrungen der ersten großen Liebe.

In der abendfüllenden Sommertheaterproduktion des Regionentheaters wird der Handlungsort mit regionalen Bezugspunkten direkt in den Schwarzwald verlegt:

Tom ist ein echter Lausebengel, mit dem nicht nur Tante Polly ihre liebe Not hat. Immer wieder schafft er es, ihre Speisekammer um Naschereien zu erleichtern, Mitschülern seine Strafarbeiten auf listige Weise zu verkaufen und sich vor allem mit seinem besten Freund, dem Außenseiter Huckleberry Finn herumzutreiben. Dabei geraten die zwei in wirkliche Gefahr, als sie beobachten, wie der berüchtigte Indianer Joe ein furchtbares Verbrechen begeht.
Spaß, Spannung, Abenteuer - und die Verwirrungen der ersten großen Liebe.

Kunstvoll webt der Autor mehrere Episoden zu einem großen Ganzen und betont, dass er hoffe, dass neben Kindern und Jugendlichen auch Erwachsene sich auf angenehme Weise daran zurück erinnern, wie sie einst selbst empfanden und dachten.

Trailervideo:

oder direkt hier auf youtube

 

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DIE GROSSE ERZÄHLUNG - (Klassenzimmer-) Stück für Kinder ab zehn Jahren und alle an den Abenteuern des antiken Helden interessierten Erwachsenen, von Bruno Stori

Premiere 01.12.2014 am Theater der Stadt Aalen
Dauer: 53 Minuten
Zielguppe: ab 6.Klasse
mobile Produktion, Begleitmaterial, Nachgespräch

Die Geschichte des antiken Helden Odysseus ist ein altes, verstaubtes Stück? Nichts für Kinder? Nicht, wenn sie von einem so begeisterten und liebenswerten Erzähler wie Rico vorgestellt wird. Der einfache, unbedarfte Junge hört am Bahnhof einen alten Mann die überlieferte Geschichte erzählen, als er auf seinen Zug wartet. Rico ist fasziniert und macht Odysseus Abenteuer zu seinen eigenen. Er erzählt und spielt mit Freude und Fantasie, so dass er, und mit ihm die Zuschauer, Zeuge der aufregenden Irrfahrt werden. Auf diese Weise macht der naive Junge aus der griechischen Sage eine Geschichte, die wir, vor allem wenn wir Kinder (geblieben) sind, verstehen und miterleben können.

 

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DIE ABENTEUER VON PETTERSSON UND FINDUS - nach Sven Nordqvist

Zielgruppe: Familienproduktion, ab 4 Jahren

Für die kleinen Theaterbesucherinnen und -besucher holen wir die erfolgreiche Geschichte von Pettersson und Findus, einer Kinderbuchreihe von Sven Nordqvist auf die Bühne:

Pettersson, ein alter, etwas schrulliger Mann, wohnt am Rande eines schwedischen Dorfes und verbringt den lieben langen Tag damit, in seinem Häuschen jede Menge ungewöhnlicher Apparate zu basteln. Eines Tages landet eine Schachtel mit der Aufschrift „Findus grüne Erbsen“ bei ihm, und heraus springt ein kleiner sprechender Kater. So bekommt Pettersson einen Mitbewohner und tauft ihn auf den Namen Findus. Von nun an vergehen Petterssons Tage wie im Fluge, denn die beiden neuen Freunde erleben gemeinsam unzählige Abenteuer.

Über die Gründe für die große Beliebtheit seiner Geschichte über Pettersson & Findus sagt der Autor: „Ich glaube, es ist das menschliche Maß. Alles ist überschaubar, man lebt in der Natur und ist sich näher als in der Stadt. Vielleicht kümmern wir uns auch mehr um die Kinder, haben mehr Respekt vor ihnen als Individuen. Und deshalb ist auch Pettersson so beliebt bei Kindern, weil er vieles erlaubt, weil er nicht bestraft und Geborgenheit vermittelt.“
(Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung. Nr. 42, 22.10.2006, S. 61)

Trailervideo:

oder direkt hier auf youtube

 

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...UND MORGEN DIE GANZE WELT

Die wohlbehütet aufgewachsene Barbie verliebt sich in Ole, einen rechtsradikalen Jugendlichen, wie man ihn kennt: parolenschreiend, Ausländer prügelnd, in einem sozial schwachen Viertel aufgewachsen, ohne Chance auf eine bürgerliche Zukunft. Doch allmählich kommt es innerhalb der Beziehung zum Rollentausch. Ole, der während einer "Aktion" wegen seiner Feigheit von den eigenen "Kameraden" verletzt wird, wendet sich von den rechtsradikalen Idealen ab. Es ist Barbie, die mit der Zeit immer mehr Gefallen an der Szene und der von ihr ausgehenden Macht gewinnt, bis sie am Ende beschließt, selbst aktiv zu werden.

Im Rahmen einer Fotoausstellung in Rottweil über die Flucht vor dem 2. Weltkrieg und dem Naziregime wurde das Thema mit der Lesung theatral für Schulklassen ab der 10. Jahrgangsstufe aufgearbeitet und in einer anschließenden Diskussion versucht eine Brücke ins heute zu schlagen um mit Schülern herauszufinden, was sie zu dem Thema zu sagen haben.

 


 
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