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Fräulein Julie
 
 

Inhalt

In der zeitgenössigen Inszenierung des gesellschaftskritischem Stückes aus dem Jahr 1888 sucht das Regionentheater einen Bezug ins Heute, in dem die Handlung aus dem 19. Jahrhundert an die Lebenssituation in einer Konsumwelt im Heute angepasst wird: die Gräfin wird zu einer Topmanagerin eines Weltkonzerns und profitorientierte moderne Produktionswege und das Spiel um Macht, Anerkennung und Machtpositonen beherrschen die Szene.

Ausgelassen feiert die Belegschaft eines wasseraufbereitenden Weltkonzernes mit einem Betriebsfest die Mittsommernacht. Fräulein Julie, die stolze, mannstolle und zugleich männerverachtende, seelisch tief zerrüttete Firmenlenkerin, fordert den Angestellten Jean, der mit der Sekretärin Kristin so gut wie verlobt ist, zum Tanz. Jean, selbstgefällig, ehrgeizig und nüchtern berechnend zugleich, hat hochfliegende Pläne und will sich später selbst einmal in einer Führungsposition etablieren. Aufreizend frech und spielerisch verführend kokettiert Julie mit ihm. Zuerst noch widerstrebend, dann aber immer bereitwilliger erwidert Jean ihre Annäherungsversuche und nimmt sie schließlich, einem schnellen Abenteuer nicht abgeneigt, mit auf sein Zimmer. Der kurzen Lust folgt rasche Ernüchterung. Klar ist, dass eine Liaison zwischen Konzernchefin und einfachem Angestellten innerhalb der Firma unmöglich ist. Fluchtpläne werden geschmiedet und wieder verworfen. Die gereizte Stimmung eskaliert zum Streit. Auf Julies "Knecht ist Knecht" schleudert ihr Jean ein verächtliches "Und Hure ist Hure!" entgegen. Julie wird ihm allmählich lästig - und außerdem ist da noch Kristin, die ihre älteren Rechte durchaus zu wahren versteht. Tief verzweifelt ergreift Julie schließlich das Rasiermesser, das ihr Jean kalt in die Hand drückt, und verlässt das Haus, um sich umzubringen.

Team

Besetzung: Julie - Lea Kirn, Kristin - Birgit Heintel; Jean - Alexander Kruse Mettin

Regie: Andreas Jendrusch
Kostüm- und Bühnenbild: Andreas Hartmann
Licht & Technik: Max Schweizer
Andreas Jendrusch

Andreas Jendrusch - künstlerische Leitung, Regie

studierte von 1998 - 2003 in Bremen und Freiburg Schauspiel. Engagements führten ihn u. a. an das Nationaltheater Mannheim, das Hans-Otto-Theater Potsdam, das Zimmertheater Rottweil und die Kaserne in Basel. Ab der Spielzeit 2007/2008 war er für fünf Jahre festes Ensemblemitglied an der Mittelsächsischen Theater und Philharmonie GmbH, dem ältesten Stadttheater Deutschlands. Danach folgten Engagements am Societätstheater und der Comödie in Dresden und der Landesbühne Radebeul. Momentan ist er regelmäßig Gast am Stadttheater Aalen. In dem ARD -Zweiteiler „Der Turm“ stand er zuletzt vor der Kamera. 2014 hat er das Regionentheater aus dem schwarzen Wald gegründet. Seit dem ist er vornehmlich auf die Regieseite gewechselt und hat u.a.  Stücke wie "Die Abenteuer des Tom Sawyer", "Kleine Eheverbrechen", "Aus dem Staub" und "Fräulein Smillas Gespür für Schnee" inszeniert und bearbeitet. Ausführlichere Informationen zu seiner Person erhalten Sie auf seiner Internetseite: www.andreasjendrusch.de.

Birgit Heintel

Birgit Heintel - künstlerische Leitung

studierte Schauspiel an der Reduta - Schauspielschule für Theater und Film, Berlin. Engagements an verschiedenen Bühnen in Berlin, an der Neuen Werkbühne München und am Zimmertheater Rottweil. Dort bekam sie 2006 den Kulturpreis der Stadt Rottweil für Ihre schauspielerische Leistung während Ihres mehrjährigen Engagements verliehen. Neben Ihrer Arbeit als freie Schauspielerin arbeitet sie auch als Regisseurin, zum Beispiel mit der Christophorus Kantorei Altensteig: 2015 "Elias - szenisch", 2013 "West Side Story", 2009 "Carmen". Sie gibt Schauspielunterricht, arbeitet theaterpädagogisch mit Menschen mit Behinderung und gibt Workshops an Jugendkunstschulen, Schulen und Privat

Lea Kirn - Schauspiel

 

Alexander Kruse Mettin - Schauspiel

Alexander Kruuse Mettin studierte zwei Jahre Schauspiel am Lee Strasberg Theatre & Film Institute in New York. Nach einigen Off Off Broadway Produktionen war er 2009 – 2010 festes Ensemblemitglied am Tiroler Landestheater Innsbruck. An verschiedenen Theatern war er u.a. in den Stücken Hamlet, Tartuffe, Keinohrhasen, Maria Stuart zu sehen. Seine Stimme hören Sie in Hörspielen wie “TKKG”, “Drei Fragezeichen” und “Fünf Freunde”. In der szenischen Lesung "Der Name der Rose" ist als als vielseitiger Schauspieler in den Rollen des Abtes, Severin, Salvatore u.v.m zu sehen.

Andreas Hartmann

Andreas Hartmann - Bühnen- und Kostümbildner

begann 2009 sein Studium in der Bühnen- und Kostümbildklasse an der Staatlichen Akademie der bildenden Künste in Stuttgart, bei Professor Martin Zehetgruber und der Professorin Bettina Walter. 2010 folgte eine Kostümassistenz an der Akademie für Darstellende Kunst in Ludwigsburg sowie ein Bühnenentwurf für die Abschlussinszenierung von Vanessa Emde. Im Zeitraum 2012-2013 war er Bühnenbildassistent am Stuttgarter Ballett, für das Handlungsballett "Krabat" von Demis Volpi. 2013 stattete er unter der Regie von Martin Laberenz die Inszenierung "Spieler" an der Theaterakademie in Ludwigsburg aus.2014 entwarf er, ebenfalls an der Theaterakademie Ludwigsburg, das Bühnen- und Kostümbild für "Fiesco!Fiesco!", eine Bachelor-Abschlussinszenierung von Verena Nagel unter dem Mentorat von Herbert Fritsch. Bis heute hat Andreas bei uns die Inszenierungen "Die Abenteuer des Tom Sawyer" und "Fräulein Smillas Gespür für Schnee" ausgestattet.

Max Schweizer - Verwaltung, Logistik

In Simmersfeld aufgewachsen und Mitglied der Kulturwerkstatt Simmersfeld e.V.. Nach einer Ausbildung zum Heilerziehungspfleger und verschiedenen Praktikas in verschiedenen kulturellen Instutitionen z.B. im Kulturhaus Osterfeld in Pforzheim. Seit 2011 ist er federführend im Bereich der Technik bei den Simmersfelder Sommertheatern tätig. Er ist Mitbegründer und Technischer-Leiter des action mond und sterne Festivals.
Im Regionentheater ist er zum einen als Multitalent unterstützend in der Alltagsorganisation rund um Bürotätigkeiten verantwortlich und zum anderen organisiert er federführend sämtliche technischen Abläufe.

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Kurhaus in Bad Dürrheim
Luisenstraße 15
D-78073 Bad Dürrheim
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nächste Aufführungen

09.11.2017, 19:30 Uhr: Altes E-Werk Altensteig (Premiere)
11.11.2017, 19:30 Uhr: Altes E-Werk Altensteig
12.11.2017, 18:00 Uhr: Altes E-Werk Altensteig
17.11.2017, 20:00 Uhr: Kurhaus Bad Dürrheim
 
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